Psychologische Beratung

M. Sc. Helene Moll

 

Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung in den verschiedensten Bereichen der Psychologie, Achtsamkeit und des Yogas wende ich in der psychologischen Beratung einen auf jeden Klienten individuell abgestimmten integrativen Ansatz an. Ich bediene mich dabei u.a. der Methoden und Erkenntnisse aus der psychologischen Gesprächsführung, Verhaltenstherapie und kognitiven Therapie, Kognitions-, Entwicklungs - und Emotionspsychologie, Neurowissenschaften, Stress-Forschung, Achtsamkeit, Yoga und Meditation. Dabei halte ich mich stets auf dem aktuellen Stand der Wirksamkeitsforschung, um mich ständig weiterzuentwickeln, Altes zu hinterfragen und meine Klienten so gut wie möglich zu betreuen.

 

Mein besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung der Grundlagen von Stress. Ich beobachte immer wieder, wie befreiend und aufklärend es für meine Klienten ist, zu verstehen, wie unser Gehirn und Körper mit Stress umgehen, warum sie verständlicherweise überfordert sind und dass es einen Weg heraus gibt aus der Stress - und Grübel-Falle.

 

Dabei gehe ich mit dem Klienten nach dem folgenden Schema vor:

 

1. Identifizieren

Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Veränderung ist das sich Bewusstmachen von unbewussten Glaubenssätzen und Mustern ("Mindset"), die Identifikation von Stressoren und den Umgang mit diesen.

2. Emotionen und Selbstwertschätzung

Nur wer es sich selbst wert ist, kann Motivation und Kraft für Veränderung aufbringen. Hier geht es um die Reflektion der Beziehung zu und einen fürsorglichen Umgang mit sich selbst sowie darum, Veränderungsmotivation aufzubauen.

3. Verändern

Ziele werden smart gesetzt und in kleinen Schritten umgesetzt. Sowohl das innere Mindset als auch äußere Faktoren          (Merkmale des Alltags, Berufslebens etc.) werden verändert. Gründe für Motivationsdefizite und Hindernisse werden          stetig zusammen mit dem Klienten evaluiert und bearbeitet.

4. Verfestigen

Kein Wandel ist von Dauer, wenn man nicht kontinuierlich dran bleibt. Hier werden Übungen alltagstauglich erarbeitet          und integriert und definiert, wie sie auf Dauer aufrecht erhalten werden können.

 

Mein großes Interesse an Menschen mit Schmerzen und Autoimmunerkrankungen und die daraus resultierende Spezialisierung ist nicht zuletzt aus einer persönlichen Komponente erwachsen. Ich hatte bereits viel und gerne in dem Bereich gearbeitet, als ich meinen Mann kennenlernte, der selbst schwer chronisch erkrankt und Schmerzpatient ist. Durch diese Erfahrungen durfte ich sehen, dass wenn das körperliche Leiden so groß ist, dass keine Medizin mehr hilft, es nur noch hilft, an der inneren Einstellung, der Wahrnehmung und dem Umgang mit dem Leiden zu arbeiten und die Klienten wieder auf das Schöne und Positive im Leben zu eichen. Ich glaube, dass weit weniger Menschen krank wären, körperlich und seelisch, wenn man das Augenmerk vom Beginn des Lebens an mehr auf die psychische Gesundheit legen würde. Wenn man jungen Menschen von Anfang an beibringen würde, wie sie mit Stress adaptiv umgehen, sich vor Burnout, Depression etc. schützen, Ausgeglichenheit und Entspannung erlernen können. Entspannung sollte ein Unterrichtsfach an allen Schulen sein. Leider ist dieses Thema immer noch zu wenig in der breiten Gesellschaft, den Bildungsstätten, der Familienhilfe etc. angekommen. Ich verfolge mit Freude einige Ansätze, vor allem aus den USA, wo es Projekte gibt, bei denen Yoga und Meditation an Schulen und Kindergärten täglicher Bestandteil des Unterrichts ist.