Achtsamkeit

Wenn nicht jetzt, wann dann!?

 

Als junges Mädchen wollte ich (Helene Moll) Yoga und Achtsamkeit lernen, um wieder präsent und frei zu sein wie ich es als Kind war, bevor ich anfing zu denken. Mit Achtsamkeit richten wir den Blick wieder auf das, was ist und lassen weder Zukunft noch Vergangenheit unser Leben bestimmen, unsere Aufmerksamkeit wegziehen und uns Energie rauben. Die frei gewordenen Ressourcen können für positive Veränderung genutzt werden, aus dem Jetzt heraus. Denn das Jetzt ist der Schlüssel für Veränderung. Und wie der Dalai Lama es sagte: "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, in denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern und der andere ist Morgen."  Wir können die Gedanken nicht ausschalten, aber den Blick mehr auf das richten, was ist, und so erfüllter leben.

 

Raus aus dem Autopilot - selbstbestimmt leben!

 

Wer in einer Sackgasse steckt und sein Leben ändern will, muss den Autopiloten verlassen und selbst fahren, um an seine Ziele zu kommen. Mit Achtsamkeit lernen wir, nicht in unserer Gedanken - und Gefühlswelt festzustecken und uns davon regieren zu lassen. Du baust eine gesunde Distanz zu Deinen Gedanken und Gefühlen auf. Du lernst, eingebrannte Gedanken - und Verhaltensmuster (Dein unbewusstes Mindset) erstens zu erkennen und zweitens zu verlassen. Wer Achtsamkeit übt, ist wie der Wanderer, der den Gipfel des Berges erreicht hat. Er hat den Überblick über alles, was um ihn herum passiert. Er beobachtet seine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen, ohne sich mit diesen zu identifizieren und ohne zu bewerten, ob diese gut oder schlecht sind. Es ist also eine neutrale Beobachter-Instanz, auch als Bewusstsein bezeichnet. Wir sind uns unserer Gedanken und Emotionen BEWUSST und wissen dabei, dass sie vorübergehen und dass sie nicht wir sind. Deshalb reagieren wir auch nicht mehr im Autopilot, also automatisch und blind auf Geschehnisse und Gedanken. Durch Achtsamkeit treten wir einen Schritt zurück und können neue und bewusst gewählte Reaktionen und Umgangsformen mit Schmerzen, negativen Gefühlen und Ängsten entwickeln. So können wir gerade in Bezug auf Stress bewusst und überlegt reagieren anstatt automatisch (unbewusst) in die immer gleichen, destruktiven Verhaltensmuster zu verfallen. Achtsamkeit kann auf diese Weise nachweislich vor schweren psychischen Folgen wie Depression und Burnout schützen.

 

Achtsamkeit in der Schmerztherapie

 

Achtsamkeit verändert nachweislich die Wahrnehmung von und den Umgang mit Schmerz. Vor allem die emotionale Verarbeitung von Schmerzen wird positiv beeinflusst. Das heißt, der Schmerz ist weiterhin da, aber ihm wird nicht so viel Bedeutung beigemessen. Dadurch rückt er in der Wahrnehmung in den Hintergrund. Betroffene können wieder mehr Energie und Freude für andere, positive Dinge aufbringen und ein glücklicheres Leben führen. Aber auch die Schmerzintensität kann durch Achtsamkeitstraining deutlich reduziert werden. Es wurde festgestellt, dass die Schmerzareale des Gehirns wie der primäre somatosensorische Cortex während Achtsamkeitsmeditation stark heruntergefahren sind und dass sich die Schmerzintensität um bis zu 40 Prozent reduziert. Auch das vegetative Nervensystem wird durch Achtsamkeit positiv beeinflusst, was zu weniger Anspannung und einer geringeren Stressreaktivität führt.

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